News aus dem PropTech-Bereich

PropTech ist inzwischen zum Modewort geworden, doch was genau versteht man darunter eigentlich? Der Begriff setzt sich aus den Anfangssilben von „Property“ und „Technology“ zusammen. Im Grunde beschäftigen sich junge Unternehmen mit der digitalen Entwicklung in der Immobilienbranche und verfolgen das Ziel, das eigene Unternehmen und die angebotenen Leistungen für Kunden auch zukünftig attraktiv zu gestalten. Ein zentraler Punkt dabei ist es die digitalen Technologien innovativ einzusetzen. Ein klassisches Offline-Geschäft soll also einen digitalen Impuls erhalten und so den Kundennutzen steigern.

Zu finden sind PropTechs in zahlreichen Bereichen, wie zB Facility, Construction oder Home Services und unterstützen 

  • bei der Verwaltung von Immobilenobjekten (zB bei der Interessentenprüfung)
  • bei der Überprüfung von Immobilien (wie zB der Nachhaltigkeitsprüfung)
  • beim Bau von Immobilien (Visualisierung)
  • bei der Vermögensverwaltung
  • bei der Vermittlung von Miet- und Kaufobjekten
  • beim Wohnen selbst (zB durch smarte Reinigungsgeräte)

Dem Ziel, digitale Technologien innovativ einzusetzen, haben sich auch apti  in Österreich und gpti  in Deutschland verschrieben. Die Austrian bzw. German PropTech Initiative vernetzen die Gründer digitaler Geschäftsmodelle der Immobilienbranche und schaffen eine Plattform zum Austausch und zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Von Internationalisierung ist zB auch bei einem der Mitglieder beider Initiativen gerade die Rede - Propster. Grund genug mal abzuchecken, was hinter dem Begriff Wohnbau 2.0 eigentlich genau steckt.

Sonderwünsche im Wohnbau 2.0

Probleme und Herausforderungen kann ein Bauträger oder Projektentwickler zur Genüge haben. Hier zu digitalisieren und die technische Innovationskraft zu nutzen, ist eine logische Schlussfolgerung. Mit dem Slogan „Die ganzheitliche Lösung für Ihr Wohnprojekt“, wirbt Propster – der Sonderwunsch Meister seit seiner Geburtsstunde Anfang 2016 und positioniert sich als Mehrwehrt für große Unternehmen wie Rustler Real Estate Experts, Wien Süd Gemeinnützige Genossenschaft und Hart & Hart Bauträger.

Sonderwunsch gefällig?

Wer möchte schon eine Wohnlösung aus der Retorte? Langweilige Wohnkonzepte, die schon jeder kennt? Nein, danke! Der moderne Immobilienkäufer möchte nicht nur individuelle Lösungen und umfangreiche Möglichkeiten, sondern auch die Option auf Sonderwünsche und Raum zur persönlichen Entfaltung.

Um diesen Kundenwünschen im Immobilienbereich noch besser gerecht zu werden, ist Propster einen Schritt weiter gegangen, um effizient Lösungsvorschläge anzubieten. So wird es Bauträgern und Projektleitern möglich, digital mit ihren Wohnungskäufern zu kommunizieren und sämtliche Administration online abzuwickeln. Egal ob Wohnungsübergabe, Mängelmanagement oder Grundrissänderungen – all das geht bei Propster.

Sonderwunschmeister

 

Das Augenmerk liegt vor Allem darauf, eine Schnittstelle zwischen dem Wohnungskäufer, den Bauträgern, Architekten, Projektentwicklern und Bauunternehmen zu schaffen, um Kosten und Ressourcen einzusparen. Um einen reibungslosen Ablauf und den Überblick für den Käufer zu gewährleisten, schließen die Sonderwunsch Meister die bisher fehlenden Lücken.

Mittlerweile ist das Start-up schon seit drei Jahren auf dem Markt und entwickelt sich stetig weiter um individuelle Kundenwünsche in einer besseren Art und Weise berücksichtigen zu können. Eine Namensänderung und viele Ideen später, steht Propster nun kurz vor der Internationalisierung. Darüber berichtet übrigens auch derbrutkasten.at.

Wie geht es in der PropTech-Szene weiter? Was sind die Trends der nächsten Jahre?

  • Big Data: Potentielle Hauskäufer können zB noch passender mit geeigneten Immobilienangeboten versorgt werden. Dadurch beschleunigt sich der komplette Prozess der Immobiliensuche. Außerdem können durch intelligente Vernetzung Mietpreise und Fluktuationsraten gesenkt oder leerstehende Gebäude schneller erkannt werden. Dies hat einen positiven Effekt auf den Wohnungsleerstand im ländlichen und der Wohnungsknappheit im städtischen Bereich.
  • Smart Home & IoT: Einerseits können Applikationen dabei helfen, Immobilien und Wohnräume energieeffizient zu nutzen und zu gestalten, andererseits können smarte Sensoren aber auch Informationen für die Mieter liefern und analysieren, wie Wohnobjekte optimaler genutzt werden können. Das hat Einfluss auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz.
  • Bots, VR & AI: Diese Technologien können Immobilieninteressenten schnell und einfach helfen und ermöglichen zeit- und ortsunabhängige „Besichtigungen“ - eine virtuelle Führung durch das Gebäude, ein Drohnenflug durch den Garten. Mit Technologien wird das alles möglich. Und der Chatbot steht dem potentiellen Käufern auch mitten in der Nacht mit weiteren Informationen zur Verfügung.
  • Space-as-a-service: Steigende Mieten im städtischen Gebiet haben immer mehr Services hervorgebracht, wie Raum effizient(er) genutzt werden kann. Dies reicht von Selfstorage, über Co-Working-areas bis hin zu ganzen Co-Living Studios, die ein komplettes Bündel an Dienstleistungen (wie Kino, Fitness, Restaurant,…) bieten.

SmartHome

Man darf also gespannt sein, wie sich die PropTech-Szene weiterentwickelt. Wir von Storebox arbeiten auf jeden Fall intensiv daran, aus unseren Lagerräumen das Bestmögliche rauszuholen und für unsere Kunden Innovationen auf den Markt zu bringen.

Bis bald!
Dein Storebox-Team

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